Allgemeine Geschäftsbedingungen

Für die Bestellung einer Website über instantweb.at. Fassung instantweb-2026-10-11, Stand 11. Oktober 2026.

1. Vertragspartner, Geltungsbereich, Vertragsabschluss

1.1 Diese Bedingungen gelten für Bestellungen über instantweb.at, ein Angebot der

Kaino GmbH
Grabenweg 68, 4. OG E5_2, 6020 Innsbruck, Österreich
Firmenbuch: FN 573644w, Landesgericht Innsbruck · UID: ATU77867578
Tel. +43 512 411012 · web@kaino.at

(„Kaino“) gegenüber dem Auftraggeber („Kunde“). Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn Kaino ihnen ausdrücklich schriftlich zustimmt.

1.2 Kaino schließt Verträge ausschließlich mit Unternehmern im Sinne des § 1 UGB. Verbraucher und Vereine ohne unternehmerische Tätigkeit können nicht bestellen. Der Kunde sichert mit der Bestellung zu, als Unternehmer zu handeln und berechtigt zu sein, die Website für den in der Bestellung genannten Betrieb zu bestellen. Konsumentenschutzrechtliche Bestimmungen finden keine Anwendung.

1.3 Die Bestellung läuft in diesen Schritten ab:

  1. Der Kunde erstellt auf dieser Website eine kostenlose Vorschau.
  2. Unter der Vorschau wählt er „Ganze Website anfordern“ und einen Tarif, stimmt diesen AGB per Checkbox zu und klickt auf „Weiter“.
  3. Im eingebetteten Zahlungsformular des Zahlungsdienstleisters Stripe gibt er seine Kontakt- und Zahlungsangaben ein. Bis zum Absenden kann er alle Eingaben prüfen und korrigieren oder den Bestelldialog schließen.
  4. Er sendet die Bestellung im Zahlungsformular ab und bestätigt sie, falls seine Bank das verlangt (3-D Secure).

1.4 Der Vertrag kommt zustande, sobald der Kunde das Zahlungsformular von Stripe erfolgreich abgeschlossen hat. Kaino bestätigt den Vertragsabschluss unverzüglich per E-Mail. Die Bestätigung nennt den gewählten Tarif und die Fassung dieser AGB, der der Kunde zugestimmt hat. Soweit diese Ziffer 1 davon abweicht, sind die §§ 9 und 10 ECG abbedungen.

1.5 Diese AGB sind jederzeit unter rtp.kaino.at/agb abrufbar. Der Kunde kann sie mit der Druckfunktion seines Browsers drucken oder als PDF speichern. Kaino speichert Zeitpunkt, Tarif und Fassung der Zustimmung und sendet frühere Fassungen auf Anfrage.

2. Vertragsgegenstand

2.1 Kaino erstellt auf Grundlage der vom Kunden vor Vertragsabschluss erstellten Vorschau (erster Bildschirm der Startseite) und der mit der Bestellung angegebenen Anpassungswünsche die Website des Kunden, stellt sie auf Infrastruktur von Kaino bereit und hostet sie. Gestaltung und Aufbau folgen der Vorschau; Anpassungswünsche werden berücksichtigt, soweit sie im Rahmen dieses Angebots technisch umsetzbar sind. Ein darüber hinausgehender Leistungs-, Funktions- oder Erfolgsumfang ist nicht geschuldet.

2.2 Kaino baut die Website automatisiert mit Unterstützung von KI-Modellen und veröffentlicht sie in der Regel binnen 24 Stunden nach der Bestellung unter einer Subdomain von Kaino. Den Link sendet Kaino per E-Mail, zusammen mit der Anleitung, wie der Kunde eine eigene Domain auf die Website richtet, und dem Zugang zu den Überarbeitungen (Ziffer 2.7). Mit dieser E-Mail ist die Website bereitgestellt.

2.3 Es stehen zwei Tarife zur Wahl (alle Preise zuzüglich Umsatzsteuer):

  • Tarif „Monatlich“:€ 9,90 pro Monat für Erstellung, Hosting & Betrieb, ohne Einrichtungsgebühr.
  • Tarif „3 Jahre“:€ 299,– für jeweils 3 Jahre für Erstellung, Hosting & Betrieb, ohne Einrichtungsgebühr.

2.4 Die Abrechnung erfolgt über den Zahlungsdienstleister Stripe. Entgelte sind ab dem Ende der Testphase (Ziffer 3) im Voraus fällig: im Tarif „Monatlich“ monatlich, im Tarif „3Jahre“ für jeweils 3 Jahre.

2.5 Nutzungsrechte. Mit vollständiger Bezahlung erhält der Kunde an der für ihn erstellten Website (statischer Website-Output mit Seiten, Texten, Gestaltung und den von Kaino erstellten Grafiken) eine nicht ausschließliche, zeitlich unbeschränkte Werknutzungsbewilligung (§ 24 Abs. 1 UrhG). Sie erlaubt ihm, die Website zu vervielfältigen, zu bearbeiten und öffentlich zugänglich zu machen, auch bei einem anderen Anbieter. Vollständig bezahlt ist die Website im Tarif „Monatlich“ nach 30 bezahlten Vertragsmonaten, im Tarif „3 Jahre“ mit der Zahlung des ersten Entgelts für 3 Jahre. Bis dahin nutzt der Kunde die Website im Rahmen dieses Vertrags auf der Infrastruktur von Kaino. Fotos und sonstiges Material Dritter, etwa von Pixabay oder Unsplash, nutzt der Kunde nach der Lizenz des jeweiligen Anbieters; der Bildnachweis der Website nennt die Quelle. Besteht die Werknutzungsbewilligung, übergibt Kaino dem Kunden nach Vertragsende auf Anfrage den statischen Website-Output als Dateiarchiv.

2.6 Die zugrunde liegenden Templates, Werkzeuge und die Infrastruktur verbleiben stets bei Kaino und gehen in keinem Fall auf den Kunden über. Die Werknutzungsbewilligung nach Ziffer 2.5 umfasst sie nur als Teil der Website des Kunden.

2.7 Überarbeitungen. Kaino stellt dem Kunden für die Dauer des Vertrags eine assistierte Chat-Funktion zur Verfügung, über die er Änderungen an Inhalten und Gestaltung seiner Website beauftragt („Überarbeitungen“). Der Kunde erhält bei Vertragsabschluss ein Guthaben von zwanzig (20) Überarbeitungen und zu Beginn jedes Kalendermonats, in dem der Vertrag besteht, zwei (2) weitere. Nicht genutzte Überarbeitungen sammeln sich an. Das Guthaben steht schon in der Testphase zur Verfügung.

Eine Überarbeitung ist die Umsetzung eines Änderungswunsches gewöhnlichen Umfangs an der bestehenden Website. Ein umfangreicher Wunsch, etwa für zahlreiche Seiten oder die ganze Website, kann mehrere Überarbeitungen beanspruchen. Kaino nennt dem Kunden die Anzahl vor der Umsetzung und setzt den Wunsch nur um, wenn das Guthaben reicht. Abgelehnte, abgebrochene oder nicht umgesetzte Wünsche werden nicht angerechnet.

Kaino lehnt einen Änderungswunsch ab, wenn er rechtswidrige Inhalte zum Gegenstand hat, Rechte Dritter verletzt, die Sicherheit oder den Betrieb der Website gefährdet oder im Rahmen der bestehenden Website technisch nicht umsetzbar ist. Ein bestimmter inhaltlicher oder gestalterischer Erfolg ist nicht geschuldet; Ziffer 2.1 bleibt unberührt. Überarbeitungen sind an den Vertrag gebunden, nicht übertragbar, nicht auszahlbar und ohne Barwert. Mit Vertragsende verfallen nicht genutzte Überarbeitungen.

3. Testphase: 14 Tage gratis

3.1 Die Testphase beginnt mit dem Vertragsabschluss und dauert 14 Tage: den Tag der Bestellung und die 13 folgenden Tage. Im Bestellvorgang hinterlegt der Kunde bei Stripe ein Zahlungsmittel; in der Testphase wird nichts abgebucht. Die erste Abbuchung des gewählten Tarifs erfolgt am Tag nach dem Ende der Testphase.

3.2 Kündigung in der Testphase: Der Kunde kann den Vertrag in der Testphasekostenlos und ohne Angabe von Gründen in Textform kündigen, etwa per E-Mail an web@kaino.at. Die Kündigung ist rechtzeitig, wenn sie bis zum Ende des letzten Tages der Testphase (24:00 Uhr österreichischer Zeit) bei Kaino eingeht. Kaino beendet das Abonnement dann vor der ersten Abbuchung; wird dennoch abgebucht, erstattet Kaino den Betrag vollständig. Die Website geht offline, die Werknutzungsbewilligung nach Ziffer 2.5 entsteht nicht.

3.3 Stellt Kaino die Website nicht binnen zwei Werktagen nach der Bestellung bereit (Ziffer 2.2), verlängert sich die Testphase um jeden weiteren angefangenen Tag bis zur Bereitstellung; die erste Abbuchung verschiebt sich entsprechend. Werktage sind Montag bis Freitag, ausgenommen gesetzliche Feiertage in Österreich.

3.4 Ohne Kündigung in der Testphase läuft der Vertrag nach ihrem Ende im gewählten Tarif weiter (Ziffer 9).

4. Verfügbarkeit

Kaino erbringt das Hosting mit einer Verfügbarkeit von 99,9 % im Jahresmittel. Ausgenommen sind angekündigte Wartungsfenster, höhere Gewalt sowie Störungen außerhalb des Einflussbereichs von Kaino (insbesondere DNS, Netzbetreiber, Domain-Registrare, großflächige Angriffe). Weitergehende Service-Level-Ansprüche bestehen nicht.

5. Inhalte: Verantwortung, Prüfpflicht und Weisungen

5.1 Der Kunde ist verantwortlich für die Inhalte, die von ihm stammen oder die er veranlasst:

  • seine Angaben, Texte, Bilder, Dateien, Logos, Kennzeichen, Speisekarten und Öffnungszeiten;
  • die Inhalte seiner bisherigen Website und seines Eintrags bei Google, die Kaino auf seine Bestellung übernimmt;
  • die Änderungen, die er über die Überarbeitungen oder per Weisung beauftragt;
  • die Angaben über seinen Betrieb in Impressum, Datenschutzerklärung und sonstigen Rechtstexten der Website.

5.2 Kaino ist verantwortlich für die Lizenz der Fotos und sonstigen Materialien, die Kaino selbst auswählt, etwa Fotos von Pixabay oder Unsplash, und für seine Templates.

5.3 Der Kunde prüft die Website nach ihrer Bereitstellung und nach jeder Überarbeitung auf Richtigkeit, insbesondere die Texte, die Kaino aus seinen Angaben erstellt, und meldet Fehler an Kaino. Eine inhaltliche oder rechtliche Prüfung der Inhalte nach Ziffer 5.1 durch Kaino findet nicht statt.

5.4 Auf Weisung des Kunden entfernt oder ersetzt Kaino Inhalte. Änderungen über die Überarbeitungs-Funktion im Rahmen des Guthabens (Ziffer 2.7) sind damit abgegolten. Darüber hinausgehende, von Kaino manuell ausgeführte Arbeiten werden zum jeweils gültigen Standard-Stundensatz von Kaino (auf Anfrage) verrechnet. Es obliegt dem Kunden, solche Weisungen rechtzeitig zu erteilen.

6. Schad- und Klagloshaltung

Der Kunde hält Kaino gegenüber Ansprüchen Dritter, die aus Inhalten nach Ziffer 5.1 entstehen,schad- und klaglos, einschließlich der angemessenen Kosten der Rechtsverteidigung. Kaino informiert den Kunden unverzüglich über einen solchen Anspruch und gibt ihm Gelegenheit zur Stellungnahme.

7. Haftung

7.1 Kaino haftet unbeschränkt für Schäden aus Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit sowie für Personenschäden.

7.2 Für Sach- und Vermögensschäden aus leichter Fahrlässigkeit haftet Kaino nicht.

8. Zahlungsverzug

Gerät der Kunde mit einer Zahlung in Verzug, mahnt Kaino ihn in Textform und setzt ihm eineNachfrist von 14 Tagen. Zahlt der Kunde bis zu ihrem Ablauf nicht, darf Kaino die Bereitstellung der Website aussetzen (Website offline) und den Vertrag mit sofortiger Wirkung außerordentlich kündigen. Bereits bezahlte Entgelte werden in diesem Fall nicht rückerstattet; offene Entgelte bleiben fällig.

9. Laufzeit, Kündigung

9.1 Tarif „Monatlich“: Der Vertrag läuft auf unbestimmte Zeit. Die monatlichen Abrechnungsperioden beginnen mit dem Ende der Testphase (Ziffer 3). Beide Parteien können den Vertrag jeweils zum Ende der laufenden monatlichen Abrechnungsperiode kündigen, in Textform, etwa per E-Mail an web@kaino.at.

9.2 Tarif „3 Jahre“: Die erste Laufzeit beträgt 3 Jahre ab Ende der Testphase (Ziffer 3). Der Vertrag verlängert sich jeweils um weitere 3 Jahre, wenn ihn nicht eine Partei kündigt. Die Kündigung wirkt zum Ende der laufenden 3 Jahre und ist rechtzeitig, wenn sie bis zum Ende ihres letzten Tages in Textform eingeht, etwa per E-Mail an web@kaino.at. Kaino weist den Kunden 60 bis 30 Tage vor dem Ende jeder Laufzeit in Textform auf das Ende, die Verlängerung und das Entgelt der nächsten Laufzeit hin.

9.3 Nach Ablauf der Testphase wird die laufende Abrechnungsperiode bei einer Kündigung nicht rückerstattet, im Tarif „3 Jahre“ also das Entgelt für die laufenden 3Jahre.

9.4 Das Recht beider Parteien zur Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

9.5 Nach Vertragsende nimmt Kaino die Website offline. Ziffer 2.5 bleibt unberührt. Die Domain des Kunden verbleibt beim Kunden.

10. Auftragsverarbeitung (Art. 28 DSGVO)

10.1 Beim Betrieb der Website verarbeitet Kaino personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden; Kaino ist insoweit Auftragsverarbeiter, der Kunde Verantwortlicher. Diese Ziffer 10 bildet die Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung.

10.2 Gegenstand und Dauer: Erstellung, Hosting und technischer Betrieb der Website des Kunden, Umsetzung der Überarbeitungen, Spamschutz und Weiterleitung von Kontaktformular-Anfragen, für die Dauer des Vertrags. Art und Zweck: Speicherung, Übermittlung und Protokollierung, soweit für Erstellung und Betrieb technisch erforderlich. Datenkategorien: IP-Adressen und technische Zugriffsdaten (Server-Logs), die von Besuchern im Kontaktformular angegebenen Daten (Name, E-Mail-Adresse, Telefonnummer, Nachricht) und personenbezogene Daten in den Inhalten der Website (etwa Namen und Fotos von Mitarbeitern). Kategorien betroffener Personen: Besucher der Website des Kunden sowie Personen, die in ihren Inhalten genannt oder abgebildet sind.

10.3 Kaino verarbeitet diese Daten nur auf dokumentierte Weisung des Kunden, die sich aus diesem Vertrag und den Überarbeitungen ergibt, auch in Bezug auf Übermittlungen in ein Drittland. Daten gehen nur an die in Ziffer 10.4 genannten Empfänger in Drittländern. Hält Kaino eine Weisung für einen Verstoß gegen die DSGVO oder andere Datenschutzvorschriften, informiert Kaino den Kunden unverzüglich. Kaino verpflichtet die mit der Verarbeitung befassten Personen zur Vertraulichkeit und trifft angemessene technische und organisatorische Maßnahmen (Art. 32 DSGVO), insbesondere Transportverschlüsselung (TLS), gehärtete Serverkonfiguration, strikte Mandantentrennung, Zugriff nur für autorisierte Administratoren mittels Schlüssel-Authentifizierung und Serverstandort in der EU (Deutschland).

10.4 Sub-Auftragsverarbeiter: Der Kunde genehmigt den Einsatz der folgenden weiteren Auftragsverarbeiter:

  • Hetzner Online GmbH, Industriestraße 25, 91710 Gunzenhausen, Deutschland: Server und Rechenzentrum (Falkenstein/Vogtland) für Bau, Hosting und Betrieb. Verarbeitung in der EU.
  • Heinlein Hosting GmbH (mailbox.org), Berlin, Deutschland: Versand der Kontaktformular-Anfragen per E-Mail, soweit der Kunde dafür kein eigenes Postfach einrichten lässt. Verarbeitung in der EU.
  • Anthropic PBC, San Francisco, USA: KI-Modelle für den Bau der Website und die Überarbeitungen. Übermittlung auf Grundlage der Standardvertragsklauseln der Europäischen Kommission (Art. 46 Abs. 2 lit. c DSGVO).
  • Cloudflare, Inc., San Francisco, USA: Spamschutz der Formulare der Website (Turnstile). Übermittlung auf Grundlage des Angemessenheitsbeschlusses zum EU-US Data Privacy Framework (Art. 45 DSGVO).
  • Asana, Inc., San Francisco, USA: Aufgabenboard, auf dem Kaino Bau und Überarbeitungen der Website steuert. Übermittlung auf Grundlage der Standardvertragsklauseln der Europäischen Kommission (Art. 46 Abs. 2 lit. c DSGVO).

Kaino erlegt jedem Sub-Auftragsverarbeiter vertraglich dieselben Datenschutzpflichten auf, die diese Ziffer 10 festlegt (Art. 28 Abs. 4 DSGVO). Über jede beabsichtigte Hinzuziehung oder Ersetzung informiert Kaino den Kunden vorab in Textform; der Kunde kann binnen 14 Tagen widersprechen. Hält Kaino an der Änderung fest, kann der Kunde den Vertrag zu ihrem Wirksamwerden kündigen.

10.5 Kaino unterstützt den Kunden im zumutbaren Umfang bei der Erfüllung von Betroffenenrechten (Art. 12 bis 23 DSGVO) und bei den Pflichten nach Art. 32 bis 36 DSGVO und meldet dem Kunden Verletzungen des Schutzes personenbezogener Daten unverzüglich. Kaino stellt dem Kunden die Informationen zur Verfügung, die er zum Nachweis der Einhaltung dieser Ziffer braucht. Der Kunde kann sich auf eigene Kosten und nach Vorankündigung von ihrer Einhaltung überzeugen.

10.6 Nach Vertragsende gibt Kaino die im Auftrag verarbeiteten Daten nach Wahl des Kunden zurück oder löscht sie und löscht vorhandene Kopien, soweit keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht besteht. Der Kunde teilt seine Wahl in Textform mit; ohne Mitteilung löscht Kaino die Daten.

11. Referenznennung

Der Kunde räumt Kaino für die Dauer des Vertrags das nicht ausschließliche, unentgeltliche Recht ein, die für den Kunden betriebene Website als Referenz auf Online-Präsenzen der Kaino GmbH zu präsentieren (z. B. kaino.at, einschließlich einer künftigen eigenen Präsenz für Webhosting-Leistungen). Dies umfasst die Nennung von Name bzw. Firma des Kunden, die Verwendung seines Logos, die Darstellung von Vorschaubildern (Screenshots) der Website sowie die Verlinkung auf die Website des Kunden. Ob, wo und in welcher Form die Referenznennung erfolgt, entscheidet Kaino nach eigenem Ermessen; ein Anspruch des Kunden auf Referenznennung besteht nicht. Bei Einzelunternehmern erfolgt die Referenznennung auf Grundlage berechtigter Interessen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Der Kunde kann der Referenznennung jederzeit in Textform (z. B. E-Mail an web@kaino.at) mit Wirkung für die Zukunft widersprechen (bei Einzelunternehmern zugleich Widerspruch nach Art. 21 DSGVO); Kaino entfernt die Referenz sodann binnen angemessener Frist.

12. Schlussbestimmungen

12.1 Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss der Verweisungsnormen des internationalen Privatrechts und des UN-Kaufrechts.

12.2 Ausschließlicher Gerichtsstand ist Innsbruck (das jeweils sachlich zuständige Gericht).

12.3 Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt; an die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt eine wirksame, die dem wirtschaftlichen Zweck am nächsten kommt.

12.4 Vertragssprache ist Deutsch.

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